Botschaften der Hoffnung für eine gerechte Gesellschaft
Caritas und Diakonie starten Aktion zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München
Bunte Gasballone werben für „EinSatz Hoffnung“
München, 14. Oktober 2009. Botschaften der Hoffnung wollen die Caritas und die Diakonie, die Wohlfahrtsverbände der katholischen und der evangelischen Kirche, für den 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 in München sammeln. Auf Postkarten und per Internet sind Christinnen und Christen aller Konfessionen aufgefordert, ihre Hoffnungen und ihre Forderungen für eine gerechte Gesellschaft zu formulieren. Mit der gemeinsamen Aktion unter dem Motto „EinSatz Hoffnung“ wollen die beiden Verbände zusammen mit den Gastgebern des Ökumenischen Kirchentages, dem Erzbistum München und Freising und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, im Vorfeld des Großereignisses einen sozialpolitischen Akzent setzen.
Offiziell wird die Aktion „EinSatz Hoffnung“
am Montag, 19. Oktober 2009
um 11.00 Uhr
im Innenhof des Rathauses (Prunkhof)
München, Marienplatz
von Caritasdirektor Prälat Hans Lindenberger, dem Präsidenten der Diakonie in Bayern, Ludwig Markert, und den Beauftragten der gastgebenden katholischen und evangelischen Kirche für den Ökumenischen Kirchentag, Ordinariatsrat Armin Wouters und Pfarrerin Andrea Wagner-Pinggéra, eröffnet. Dabei werden Gas gefüllte Ballone in den Farben Blau, Rot und Weiß, die für die Aktion stehen, in die Luft steigen und Postkarten in alle Himmelsrichtung tragen.
Caritas und Diakonie möchten mit der Aktion Stimmen sammeln, die die Hoffnungen der Menschen ausdrücken. Auf Postkarten und im Internet unter www.einsatzhoffnung.de wird dazu aufgefordert, den Satz „Ich habe Hoffnung, weil…“ zu vollenden. Gleichzeitig können die Menschen ihre Vorstellungen von einer gerechten Gesellschaft ausdrücken, indem sie den Satz „Für eine gerechte Gesellschaft braucht es…“ vollenden. In Einrichtung der Caritas im Erzbistum München und Freising und in der Diakonie in Bayern werden Boxen aufgestellt, in denen die Postkarten gesammelt werden.
Die gesammelten Vorstellungen von einer gerechten Gesellschaft sollen bei einem Aktionstag im Februar 2010 an Vertreterinnen und Vertreter der Politik übergeben werden. Im Vorfeld des Ökumenischen Kirchentags sollen ausgewählte Sätze auf Werbeflächen in München auf die soziale Dimension des christlichen Glaubens aufmerksam machen. Beim Ökumenischen Kirchentag vom 16. bis 19. Mai 2010 in München werden die „Hoffnungssätze“ in die Diskussion im „Zentrum für soziale Arbeit und soziale Netzwerke“, das im Münchner Rathaus stattfinden wird, einbezogen. (ua)
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