Die Botschaft der Zehn Gebote - Eine jüdische Betrachtung
Prof. Dr. Dr. h.c. Daniel Krochmalnik im Rahmen der Reihe "Vor dem Gesetz - Zur Aktualität der Zehn Gebote" Dass man nicht morden und nicht stehlen darf, leuchtet noch jedem ein. Diese Verbote sind in unsere Rechtsordnung eingegangen. Mit dem Begehren wird es bereits komplizierter, der Ehebruch gehört vielfach zur Alltagsrealität und macht der Mensch sich nicht Bilder von allem Möglichen zwischen Himmel und Erde? In Zeiten der Pluralisierung, aber auch der Verständigung über Werte und der Besinnung auf die Voraussetzungen gelingenden Zusammenlebens rücken die Zehn Gebote wieder verstärkt in das öffentliche Bewusstsein. Sie sind ein Grundtext, auf den sich die christliche und jüdische Tradition ebenso bezieht wie die Gesellschaft als Ganzes. Sie gehören zum Weltkulturerbe. Doppelfensterbögen mit römisch I - X wecken unweigerlich die Assoziation zum Dekalog. Ihre gleichwohl unterschiedliche Deutung, ihre Bedeutung für die Gesellschaft, ihre Aktualität und ihre kontrafaktische Kraft wollen wir mit jüdischen Gelehrten, christlichen Theologen und anderen Wissenschaftlern ganz unterschiedlicher Disziplinen diskutieren. Weitere Informationen: www.mvhs.de/zehn-gebote
Eintritt: 7 Euro / Schüler und Studierende 3 Euro

